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  • stimme / Enz

Weihnachtskonzert im Schießhaus

am 26.12.2017 um 17.00 Uhr.


Die Heilbronner Stimme schrieb am 28.12. unter der Überschrift


Beschwingter Abschluss des Jubiläumsjahrs: Kammerkonzert der JOA Heilbronn 


Das Schießhaus-Konzert der Jungen Orchesterakademie der Region Franken (JOA) war diesmal auch der Abschluss des Jubiläums 25 Jahre JOA. Und die Zuhörer im ausverkauften Saal dürften noch einmal all die vielfältigen Facetten dieser das kulturelle Leben unserer Region bereichernden Initiative mit anhaltendem Beifall bejubeln.


Vier junge Damen betreten die Bühne, das Streichquartett der Heilbronner Musikschule. Nicht allein mit ihrem Charme bezaubern sie ihr Publikum, hohes technisches Können und perfektes Zusammenspiel bilden die Basis für ein intensives gemeinsames Spiel, mit dem sie die einleitenden Sätze aus Bachs Kunst der Fuge wie von Mozarts Jagdquartett lebendig werden lassen. In reicher Klangfülle und kluger dynamischer Differenzierung vermitteln sie die festlich lebensbejahende Heiterkeit dieser Werke.


"Dumbarton Oaks": Strawinskys Konzert für Kammerorchester haben Dirigent Michael Böttcher und die Verantwortlichen der JOA sich als Jubiläumsstück erwählt. Auch bei der dritten Aufführung dieses Werks kann man zu dieser Entscheidung nur gratulieren. Diese im intimen Rahmen des Schießhauses noch unmittelbarer erlebbare Interpretation steht exemplarisch für den JOA-Leitgedanken: im Zusammenwirken erfahrener Profis und engagierter Nachwuchsmusiker wichtige Werke zu realisieren.


Höchstleistung: Wieder spürt man, wie Böttchers klar strukturierendes, energiegeladenes Dirigat das Ensemble zu Höchstleistungen motiviert. In 25 Jahren war das die Basis für das Gelingen von 160 Konzerten, über 75 Projekten mit Hunderten verschiedener Musiker. Im Wechselspiel von Bläsern und Streichern entsteht die festliche Eleganz eines Werks, munter steigen sie ein in Strawinskys schillernde Maskerade, lassen Till Eulenspiegel hereinspazieren, steigern sich versiert zur Ekstase des Finales.

Auch bei Beethovens Septett springt das Vergnügen, das den Musikern ihr kammermusikalisches Gespräch bereitet, direkt auf die Zuhörer über. Und die Vielfalt der sechs Sätze bietet ein ideales Material, im fein ausbalancierten Ensembleklang unterschiedlichste Klagfarben ebenso zu realisieren, wie virtuoses solistisches Können glänzen zu lassen. Vorfreude auf die nächsten 25 Jahre mit der JOA.   (Enz)




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